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Martin Schulze

Grüne Architektur

Design mit Pflanzen

Ausgewogene Komposition aus geometrischer Strenge, gepaart mit organischen Gräserlandschaften und einer natürlichen, blumigen Leichtigkeit. Durch die Heckenstrukturen mit den eingebundenen Felsenbirnen entsteht ein schöner Passepartouteffekt.

Böschungsgarten

Zur Überwindung von Höhensprüngen wurden steile Böschungen mit Gräsern zur Hangsicherung bepflanzt.
Weiche, organische Formen bilden einen ergänzenden Kontrast zur Strenge des Baukörpers.

Grüne Architektur

Hochkontrastreiche Außenraumgestaltung.
Hochstämmige Kiefern-Solitäre als vertikale Elemente setzen markante Akzente. Der elegante Wuchs der Kiefer mit ihrem transparenten Habitus steht im ergänzenden Dialog zum minimalistischen Architekturstil.

Biomorphe Formen

Wolkenförmig modellierte Vegetationsflächen (Formschnitt) erzeugen eine wellenförmige Landschaftstopographie. Die strenge Orthogonalität des Baukörpers wird gefiltert durch die weiche Formensprache der Bepflanzung. Die Komposition spielt mit Texturkontrasten und gestaffelten Raumebenen.

Grafische Gärten

Lebende Kunstwerke in Grün erschaffen besondere Beziehungen in einem Raum mit geometrischen Formen und klaren Konturen.

Architektur und Natur

Die Außenraumgestaltung zeichnet sich durch eine fließende, organische Linienführung aus. Geschwungene Formen von Pflanzinseln mit strukturierenden Gräsern und Solitärgehölzen zonieren die Topographie und brechen die Homogenität der Rasenfläche auf.

Ästhetische Verbindung

Wechselspiel aus organisch mäandernden Wegeführungen und elegant geschwungenen Vegetationsflächen, Materialitäten, Farben, Texturen und Formen korrespondieren in einem Kontext.

Gestaffelter Sichtschutz

Eibenhecke mit vorgelagerten Buchen-Flachspalieren bieten Sichtschutz, Räumlichkeit und über die Jahreszeiten ein schönes grafisches Motiv, ohne den Garten zu verschatten.

Reduktion

Vor der rostroten Corten Stahlwand befinden sich lediglich japanische Berggräser die sich elegant vor dem Betrachter verneigen in Kombination mit Zierlauch.
Reduzierte, unaufdringliche Ästhetik.

Atmosphäre

Gliederung des Gartenraumes durch Solitärbäume, strukturierende Heckenriegel , Stauden, Gräser und Gehölzflächen

Textur und Material

Moderne Intervention im historischen Kontext durch den Einsatz von Texturkontrasten (glatt/rau, geometrisch/organisch), architektonische Qualitäten, Materialauswahl, Pflanzenauswahl, Zonierung, Kontraste und Raumbildung perfekt aufeinander abgestimmt.

Raum und Hintergrund

Dominierendes Element ist die weiße monolithische Mauerscheibe als Projektionsfläche vor dem sich die Struktur der Bepflanzung grafisch abzeichnet.